Sonntag, 8. August 2010

Ein wahres Wort...



.....hat Günther Mootz jüngst in einem Artikel geschrieben.
Ich bin gerade wieder darüber gestolpert und befand es für zitatwürdig !
Wen er wohl meinen mag ;)

6-Der Galaxienheini
ist dem Nebelfuzzi eng verwandt, allerdings mag er Filter nicht, denn sie blockieren einen Großteil des Lichts und die GX ist nun mal ein Objekt, welches auf allen Wellenlängen strahlt.
Wie kaum ein anderer Hobbyastronom hasst er Licht, welches nicht von jenseits des Sonnensystems kommt, also besonders den hellen Mond. Selbst die Planeten werden von ihm kaum beachtet und schon gar nicht beobachtet, denn ein heller Saturn verdirbt die Dunkeladaption für eine knappe Stunde der kostbaren Zeit.

Dunkeladaption ist sein Zauberwort, Stör- und Fremdlicht sein Verderben. So ist er in den dunkelsten Winkeln seiner Heimat zu finden, scheut für 0,2 Mag mehr auch weite Wege nicht, zettelt wegen Laptops oder Lasern Platzrevolten auf Teleskoptreffen an und wird bei etwas zu hellem Rotlicht bereits übellaunig. Die manchmal nächtens dummdreist auftretende, doch recht seltene gemeine Weißlichtsau wurde von ihm als eigene Spezies so benannt und sollte ihm besser nicht in die Finger geraten. Er hat mit all diesen Dingen Recht, in sofern ist es unschädlich, ja gewinnbringend, sich seinem Willen zu beugen. Ein wenig von ihm steckt als Keimzelle in uns allen.

Unter der Annahme, dass er den Start mit unserem beispiellosen 8“ F/6 Dobson hinlegt, unterliegt er, wie kaum ein Anderer der Gefahr, dem oft kritisierten Öffnungswahn zu erliegen. Weniger kritisch betrachtet heißt das auch Öffnungsfieber und ist in seinem Fall nur zu berechtigt, denn Auflösung, Lichtsammelleistung und Vergrößerungsfähigkeit sind nun mal an Öffnung gebunden, wie die Krawatte an den Hals, also entweder oder.

Ob er nun zuerst den 8-Zöller, der ihm wirklich schon sehr viel aber eben nicht genug zeigt, bestens mit weitwinkligen Okularen versorgt oder gleich Mal die Öffnung auf 12“ steigert, bei ihm bleibt die Lage immer im Fluss, die nächste Teleskopgröße im Kopf.
Er hat das Aufsuchokular mit angepasster AP, bei Standorten mit unterschiedlicher Himmelsqualität auch deren Zwei. Er hat die besten Karten für die Aufsuche und die Fähigkeit zu zielsicherem Starhopping mit der Muttermilch genuckelt.
......



Die ganze Freakshow gibt es hier zu lesen. Wünsche gute Unterhaltung :)


Gruß aus dem JanEtarium

Der Jan

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